Prosa

Hierbei handelt es sich um das Konzept einer Journal-App, die es ermöglicht, Events und Erlebnisse in Kurzgeschichten zu verpacken, mit multimedialen Inhalten aufzuwerten und an Freunde zu verschicken.

  • 2014
  • Konzept, Interface Design, Animation, Testing
  • Studium / Master
  • Sketch, After Effects, Photoshop

Projekthintergrund

Die Idee der Prosa-App entstand im Rahmen des Entwurfsprojektes “Tools for the NOW”, im 1. Semester meines Master-Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Ziel meiner Semesterarbeit war eine veränderte Kultur des Media-Publishing, hin zu mehr bedachtem und qualitativem Content.

Herausforderungen

Die App war das erste UX-Projekt während meines Studiums. Dementsprechend hatte ich auch keine Erfahrungen im User Experience Design oder dem Gestalten für kleine Bildschirmgrößen. Das Prototyping mittels einer App/Software musste ich mir ebenfalls erst im Prozess aneignen. Für die spätere Präsentation der App hatte ich den Vorteil, dass ich zuvor angefangen hatte After Effects zu erlernen.

Designprozess

Ist-Szenario

Im Jahre 2013 waren Smartphones schon weit verbreitet und in den sozialen Netzwerken und Videoportalen tummelten sich allerhand Bild- und Bewegtmaterial unterschiedlichster Qualität, die teils unreflektiert von ihren Autoren hochgeladen wurden.

Beispiel Facebook
Sah mal früher häufiger: massenhafter Foto-Upload bei Facebook

Nutzungsszenario

Das Smartphone war auch im Jahr 2013 schon mehr als ein Telefon mit Kamera und kann auch mehr wiedergeben als nur Bild und Text. Die App sollte eine multimediale Geschichte erzählen können, die von ihren Nutzer*innen liebevoll zusammengestellt werden können und damit auch den Betrachter*innen Freude bereiten.

Sensoren
Verschiedene Sensoren und Outputs

Interaction Design

Angefangen mit einer Idee entwickelte sich die App von einer Art Chatprogramm hin zu einem Sozialen Netzwerk für mediale Kurzgeschichten, daraus entstand auch der Name.

Eine der größten Herausforderung war die Gestaltung des Menüs zum Erstellen der Prosa und das bestücken mit multimedialen Inhalten. Der Grundgedanke ging von einem Text als Grundlage der Story aus und die Inhalte werden dort verknüpft. Nach vielen Wireframes und Skizzen entstand ein zirkulares Menü, dass auch im Logo zu finden ist. In mehreren Nutzertests wurden die Entwürfe auf ihre Gebrauchstauglichkeit getestet. Dafür kamen Papierprototypen und die App POP zum Einsatz.

Wireframes
Wireframes der App
Moodboard
Moddboard zum finden der visuellen Erscheinung

Finales Produkt

Das Konzept von Prosa soll es Nutzer*innen ermöglichen, aufbereitete Erlebnisse mit Freunden zu teilen und dabei die Möglichkeiten moderner Smartphone besser auszunutzen.

Finales Produkt

Learnings

Für mich war Prosa das erste UX-Projekt und dementsprechend war die Lernkurve sehr steil. Die notwendigen theoretischen Grundlagen wurde teilweise über Wochenend-Workshops gesammelt, den Großteil habe ich mir aber im Selbststudium und durch den Austausch mit Studierenden und Professoren angeeignet. Die Erfahrungen aus diesem Projekt waren ebenfalls sehr hilfreich für die spätere Masterarbeit.