Projektlandkarte

Interaktives Exponat für das Förderprojekt „Plattform Mobilität 4.0“ im Rahmen des mFUND. Durch das sollen die verschiedenen Förderprojekte des mFUND in einer Landkarte zusammengefasst werden und zusätzlich in ihrem jeweiligen Kontext dargestellt werden.

  • 2017
  • Interaction, Exponat
  • BMVI
  • Blender 3D, Photoshop

Projekthintergrund

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt seit 2016 digitale Geschäftsideen für die Mobilität 4.0 im Rahmen des datenbasierten Förderprogramms mFUND. Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel war mit dem Projekt „Plattform Mobilität 4.0“ teil des Förderprogramms. Ziel dieses Projektes war es, eine interaktive Ausstellung mit den Inhalten der mFUND-Projekte zu erstellen und über die Ausstellung wertvolles Feedback von Stake- und Shareholder einzuholen, zu evaluieren und anschließend an die Projekte zurück zu spielen.

Herausforderungen

Das Förderprogramm mFUND unterstützt eine Vielzahl an Projekten. Die Projektinhalte reichen von technisch-abstrakt bis hin zu konkreten Produkten und Anwendungen. Um den Besucher*innen der “Plattform Mobilität 4.0” einen gesamthaften Überblick aller Projekte (aktuelle und abgeschlossene) zu bieten, wurde die Projektlandkarte entworfen. Die technische Infrastruktur bildet die Innovationslandkarte, ein Produkt des InnoZ.

Designprozess

Card Sorting

Um die Informationen in der Innovationslandkarte filterbar zu gestalten, werden verschiedene Kategorien angelegt (in diesem Fall vier). Um die Projekte in sinnvolle Kategorien einteilen zu können, habe ich mir alle Steckbriefe durchgelesen und die Projekte mit verschiedenen Tags versehen (Infrastruktur, Daten, Mobilität..). Die Projekte wurden dann testweise mit Tags versehen und danach sortiert. Die Variante mit einer möglichst ausgewogenen Aufteilung der Projekte wurde ausgewählt.

wordcloud
Sortierung aller Projekte in vier Kategorien

Die Inhalte der Projekte sollten sich in der Landschaft wiederfinden. Deshalb wurden anhand der Projektskizzen alle essentiellen Elemente gesammelt und zu Gruppen zusammengefasst. In einem weiteren Schritt wurden diese sortiert und es ergab sich eine Einteilung in Stadt, Dorf und ländlichen Raum. Die gesammelten Elemente bildeten die Grundlage bei der Gestaltung der 3D-Umgebung. Die Komposition wurde anhand von Skizzen erstellt und anschließend mit Platzhalter-Objekten in 3D ausprobiert.

postits
Die benötigten Objekte wurden auf Post-its gesammelt und sortiert

Der Aufbau einer Innovationslandkarte besteht aus einem Main- und mehreren Sublayer. Der Mainlayer leitet das Szenario ein und wird durch die Steckbriefe auf den Sublayer vertieft.

aufbau
Eine Innovationslandkarte besteht aus einem Mainlayer und beliebig vielen Sublayern

Finales Produkt

Die Projektlandkarte wurde zur Internationale Funkausstellung (IFA) 2017 fertiggestellt und dort das erste mal der Öffentlichkeit gezeigt und erhielt positives Feedback der Besuch und Projektverantwortlichen. Im Nachgang der Messe wurden die 3D-Modelle weiter ausgearbeitet.

Landkarte dorf
Sublayer: Dorf
Landkarte Stadt
Sublayer: Stadt
Landkarte Gesamt

Learnings

Die Projektlandkarte war ein sehr umfangreiches Projekt. Den Aufwand und die Anzahl der benötigten Assets habe ich bei der Planung unterschätzt. Meinen Anspruch, alle Assets selber zu machen, konnte ich zwar zu 95% erfüllen, jedoch hätte es die Arbeit beschleunigt, wenn ich Modelle dazu gekauft hätte. Da das Förderprojekt jedoch Zeit zum experimentieren bot, konnte ich dadurch meine Kompetenzen in Blender erweitern.